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Hubert Bergmann is still too little known in regard to his improvisational lucidity and conscientious tackling of past issues of jazz pianism. Reminiszenzen, released in 2010, lasts 75 minutes; usually I consider this duration excessive (with the exclusion of minimalism and trance), yet the fruits of Bergmann’s imagination are equally juicy and delicate. His handling of the keyboard gives the idea of a gratifying multiplicity of meanings, fortunately lacking the insufferable sense of excitement-deflating sanctity typical of myths who extract a hundred of Euros from a viewer’s pocket in order for them to watch their presumed eroticism on the instrument (do I need to name mames? Yes, he’s the one I’m referring to). Even a pessimistic analyst like yours truly can’t help but rejoice when the ears are filled with music whose picturesque aspects are discarded in favour of a series of veritable soul-opening sessions. The dedications and influences are diverse – Satie to Scarlatti, Monk to Davis – and there’s space for each of them in the articulated propositions that the German presents to the listener. These itineraries are also informed by from-the-inside delicacies and well-mannered explanations interspersed with abrupt increases in the number of notes played and unpredictable dynamic variations: as a problem materializes, a solution is instantly found. This is how an erudite musician manages to throw intellectual cloaks away, appearing as a human aerial through which sounds from different eras resonate and propagate.   

Posted by Massimo Ricci on October 7, 2011 in touching extremes

 
Hubert Bergmanns improvisatorische Klarheit und sein bewusstes Anklingenlassen vergangener Themen am Jazzpiano sind noch immer zu wenig bekannt. Das Album Reminiszenzen, das 2010 erschienen ist, dauert 75 Minuten, was ich für gewöhnlich für eine übertriebene Länge halte (außer vielleicht bei Minimalismus oder Trance), aber die Früchte seiner Fantasie sind dennoch gehaltvoll und zart. Sein Umgang mit dem Klavier lässt eine erfreuliche Vielfalt von Bedeutungen erahnen, die glücklicherweise nicht die nach Erregung heischende Unantastbarkeit in sich tragen, wie dies bei einigen Größen der Fall ist, die uns hunderte von Euros aus den Taschen ziehen, damit wir ihr vermeintlich erotisches Talent am Instrument bewundern können (Muss ich die Diven benennen? Ja, genau, ihn meine ich.). Auch ein pessimistischer Beobachter wie ich kann nur jubeln, wenn er Musik in den Ohren hat, die Bilder entstehen lässt, die gleichzeitig von den wahrhaft die Seele öffnenden Sessions verdrängt werden. Es gibt vielfältige Erinnerungen und Einflüsse– von Satie bis Scarlatti, von Monk bis Davis – und für alle hält Bergmann in den differenzierten Interpretationen, die er dem Zuhörer bietet, Raum bereit. Diese Reisen sind ebenso gespickt mit Kostbarkeiten, die aus dem Inneren kommen, wie mit wohlformulierten Erklärungen, in die sich plötzlich noch mehr Noten und unvorhergesehene Variationen der Dynamik mischen: Kaum materialisiert sich ein Problem, ist die Lösung auch schon gefunden. So schafft es ein gebildeter Musiker, aus dem intellektuellen Dunstkreis herauszutreten und als menschliches Medium zu erscheinen, durch das Klänge aus verschiedenen Epochen mitschwingen und sich ausbreiten.


translation: Ina Seidel-Pooth
 



... Längst ist "vielseitig" im Hinblick auf Bergmann nämlich eine Untertreibung.

Bad Alchemy, Nr 68



... Bergmann moves all around the keyboard in cascades and clusters, distantly recalling Keith Tippett’s mesmerizing agitations.

touching extremes



But what made it memorable was Bergmann's extraordinary technique. He specializes in complex, rapid-fire, two-handed rhythms, somewhat like a master tabla player.

The Bulletin, Bruxelles
 



..............Mit viel Virtuosität Dynamik und einer Fülle von musikalischen Ideen kam ein Prozeß in Gang, in dem die Hörer mit der Musik zu sich selbst kommen konnten.

Badische Zeitung




Die anfängliche Skepsis jener, die vor Beginn des musikalischen Ereignisses einen Blick in den präparierten Flügel riskiert und dort neben Billardkugeln, Chicken-egg, Plastikrasseln, Tambourin, Schlagstöcken auch mit Büroklammern und Radiergummis gespickte Saiten vorfanden wich grenzenloser Begeisterung, als der Überlinger Pianist Hubert Bergmann mit virtuoser Fingerfertigkeit das Innenleben seines Instrumentes zum Leben erweckte. In rasender Geschwindigkeit erzeugten die Finger des mit seinem Instrument verschmolzenen Virtuosen eine Vielfalt an Klangfarben in ein gehender Rhythmik.

Südkurier



... auf die sich Komponist Hubert Bergmann an seinem verfremdeten Flügel mit großer Sensibilität eingestellt hat. Ungewöhnlich langanhaltender Applaus als Anerkennung für diese Leistung.

Münchener Merkur



Bergmann hat mit seinem eher ungewöhnlichen Klavier-Programm bereits international auf sich aufmerksam gemachtMit atemberaubender Geschwindigkeit perlen Läufe und Akkordreihen über die Klaviatur. Mal ins fortissimo anschwellend. Dann plötzlich der Wechsel zu fast getragenem Jazz, - Klänge, die ins Ohr gehen aber bald wieder entthematisiert werden. Gegen Ende das eher gleichmäßige Anschlagen einzelner kurzer Melodien, die sich in spannungsvollen Tastengewittern entladen.

Südkurier


 

The Bulletin, Bruxelles

You won't know the score

The poster for Parcours d'artistes shows a man striding forward with an enormous key under his arm. During the three-week event hundreds of artists from Saint-Gilles and a heavy contingent of squatters, unlock the doors of their ateliers or rented spaces. There are musical events, too - everything from Baroque opera to children's concerts. I opted for the hardcore stuff. Improvised music, by definition, is unpredictable, save for one quality: a nearly tention span. Improvising musicians tend to inhabit a personal sound-world.

A performance by the Bergmann Guantes Schindler Trio from Germany started out promisingly. The audience was seated on benches in the spacious, white-walled studio of Heinz Zimmer. The walls were hung with his black-and-white abstracts - China ink on paper - interspersod with colourful oils by his colleague, Nicolas Maleve. Did the artwork affect the music? "No, not really," Hubert Bergmann admitted. Nevertheless, his opening gambit was inspired: a rovisiting of the Cagian prepared piano of 50 years ago.Using rubber, jumbo paper-clips and other office supplies he turned an ordinary, everyday Steinway into an exotic percusslon instrument. .

But what made it memorable was Bergmann's extraordinary technique. He specializes in complex, rapid-fire, two-handed rhythms, somewhat like a master tabla player.

Watching him trigger his mini-orchestra of bells, buzzes and plonks at high speed was ex-citing. As an impressive finale, in a gesture heartily discouraged by Steinway and Sons, he tossed several snookerballs into the vibrating works. The trio's subsequent frenetic explorations took their toll as, at intermission, half the audience suddenly remembered their over worked baby-sitters. Between sets, Zimmer, who settled in Brussels a few years ago, explained his working methods. One of them involves clambering up mountain sides in southern Belgium. When he finds a suitable rock formation, he slathers it with ink and covers it with Chinese paper, insheets up to three metres square. The rubbings record eons of geological sculpting.

The high point of part two, in another of Bergmann's admissions, was when double bass player Guantes settled into a medium-tempo walking line. The relaxed, simple structure was a novel relief, not only to the hardworking Bergmann, but also to us patient listeners. And those black rocks dotting the Ardennes hillsides? Don't worry, Greens. The ink is water soluble and Zimmer thinks, non-toxic.

DANIEL BRANDT


Radiergummies verwandelten Töne

Ungewöhnlichesmusikalisches Erlebnis mit Hubert Bergmann und Elmar H.Guantes

Eine sehr präsente Zuhörerschaft hatte sich auf Einladung der „Werkstatt für improvisierte und neue Musik" zum Solo-Duo-Abend ins Foyer des Kursaals begeben. Die anfängliche Skepsis jener, die vor Beginn des musikalischen Ereignisses einen Blick in den präparierten Flügel riskiert und dort neben Billardkugeln, Chicken-egg, Plastikrasseln, Tambourin, Schiagstöcken auch mit Büroklammern und Radiergummis gespickte Saiten vorfanden wich grenzenloser Begeisterung, als der Überlinger Pianist Hubert Bergmann mit virtuoser Fingerfertigkeit das Innenleben seines Instrumentes zum Leben erweckte.

Anklänge an Gammelanmusik

Die Büroklammern assoziierten ein rhythmisches und klangliches Geschehen, das an Gammelanmusik erinnerte, die Radiergummis sorgten für einen perkussiven Charakter. Kompositorisch relevant waren die Nummern der Billardkugeln. Mit ihnen tangierte Bergmann bestimmte Bereiche auf den Flügelsaiten. So manipulierte er beispielsweise mit der Nummer 1 die dicken, „schnurrigen" Baßstränge, mit der Nr. 5 die mitteltönige Lage und mit Kugel Nr.8 den Diskant. Was macht der Hubert da?", fragte ein Knirps auf Mamas Schoß, als Bergmann über den Flügel gebeugt die Billardkugeln über die Saiten tanzen ließ, in dezidierter Handhabung Glissandi schob, die Saiten mit den Fingern anriss, um dann wirbelnd in die Tasten zu greifen. Radiergummis und Büroklammern verwandelten die Töne.

In rasender Geschwindigkeit erzeugten die Finger des mit seinem Instrument verschmolzenen Virtuosen eine Vielfalt an Klangfarben in ein gehender Rhythmik.

Blechernes und Dumpfes mischte sich mit Sounds, die im Steinway-Flügel ein perkussives Feuerwerk entfachten. "Jetzt kommen alle Sachen raus", flüsterte der bereits zitierte Bub, als mit unglaublicher Finesse und einem Maximum an Tastsinn der sich wieder ins Flügelinnere hinein beugende Pianist mit einem "Reeds" (= Bambusblatt) über die Saiten strich.

Im Duo mit Elmar H. Guantes am Contrabaß, in dem sich beide Musiker gegenseitig inspirierten, betätigten sich einige Zuhörer kurzfristig als übermütige Trophäenjäger, als Bergmann die Flügelsaiten w_hrend seines Spiels ihrer Beklemmung enthob und Büroklammern wie Radiergummis in hohem Bogen auf dem Linoleum landeten. Auf dem seiner Präparation enthobenen Flügel gab es im nun konzertanten Genre erst im DUO, dann allein, Improvisationen zu erleben, in denen Bergmann Erinnerungen an be- stimmte Jazz-Tuns aufgriff, um diese in seiner eigenen Sprache zu reflektieren.

Gleichermassen eindrucksvoll wie begeisternd gestaltete der Österreicher Contrabaß-Virtuose Elmar H. Guantes seine brillanten Solis, die total in Bann zogen. In faszinierender Bogentechnik erzeugte er eins mit sein em Instrument, dichte Klangteppiche und rhythmische Überlagerungen, die -, selten so auf diesem Instrument zu hören sind. Seine dramatischen, bald gespenstische Töne wurden, so schien es, weniger mit dem Gehör, als mit der Empfindung erlebt. Faszinierende Rhythmik

Die Zuhörer, in deren Körper der Contrabassist einen erweiterten Resonanzboden fand, wurden förmlich hineingezogen in einen Strudel nicht entziehbarer Faszination von eingehender Rhythmik und Dynamik. Mit gerissen, mitgewirbelt, mitgetragen. Schwingungen wurden erspürt und die Sehnsucht nach Verschmelzung in qualifizierte Klänge, deren Grenzen nicht ausgesteckt schienen und dennoch Vertrauen weckten.

Irgendwann bekamen die Töne Formen, der über die Saiten gleitende Bogen erzeugte im da capo al fine mit differenzierter Dynamik eine Melodie, die trug, die Sinne beruhigte und ungemein entspannend wirkte. Nach erstem Beifall noch ein schöpferisches Solo, grenzenlos in Virtuosität und anregend wie unerschöpflich an Ideenreichtum. Die Klang - und Rhythmuswelt, genährt von Batando, Handkantenschlägen, Fußstampfen und wirbeligem Gezupfe weckte neben ungläubig-amüsierten Staunen die Lust, ein bißchen mitzumischen.

GABI RIEGER, Südkurier


 

Tempolimits scheint es bei dem Klavier-Virtuosen nicht zu geben

Eindrucksvoller Abend mit dem Überlinger Hubert Bergmann in der Buchingerklinik - Nicht ganz alltäglicher Kulturevent reizte zum Zuhören

Mit einem konventionellen Klavierabend hatte der Auftritt des Komponisten und Pianisten Hubert Bergmann eher wenig gemein. Darauf bereitete schon Dr. Gerold Platzer das Publikum in der Aula der Buchinger Klinik vor. Nichts zum „Zurücklehnen und Entspannen" sei es, was den Hörer erwartet - vielmehr sei Aufmerksamkeit und ein „Sich-hineindenken" gefordert.

Der 1961 geborene Pianist und Komponist Hubert Bergmann lebt in Überlingen und hat mit seinem eher ungewöhnlichen Klavier-Programm bereits international auf sich aufmerksam gemacht. So „anders" ging er auch gleich zu Beginn ans Werk:

Begleitet von einem über drei Meter langem Alphorn zupfte Bergmann auf den Saiten des Flügels lange und kurze Töne, nahm das Pedal für Nachhalleffekte zu Hilfe. Auf dem Inneren des Flügles schienen mehrere Gegenstände zu liegen - noch blieben sie dem Zuhörer unsichtbar. Und auch als sich der Künstler nach dem Dialog mit dem Alphorn auf dem Klavierschemel niederlässt, klingen die Saiten noch gedämpft. Dabei erinnern die nun kurz aufeinanderfolgenden, perlenden Läufe eher an südlichen Trommelwirbel als an einen satten Klavierton.

„Komplexe Dinge aus dem Stehgreif zu entwickeln" ist die Intention Bergamnns bei seinen Kompositionen. Ein festes Konzept oder gar auf geschriebenes Notenwerk liegt seinen Aufführungen nicht zugrunde. Zwar gibt es „feste Bestandteile", wie er das in seinem Kopf bereits vorhandene Notengefüge nennt, aber alles weitere würde er eher als „Instant Composing" bezeichnen. 

Seine Technik ist auffallend: In Windeseile greift der Pianist Rhythmen auf, läßt schnelle Sprünge aufeinanderfolgen um anschließend einzelne Sequenzen besonders herauszuarbeiten.

Dann beginnt er, sich wieder erhebend, einiges aus dem Flügelkorpus zu entfernen: Da landet eine kleine Blechdose auf dem Boden, größer dimensionierte Büroklammern verlassen die Saiten, viele kleine Holzkeile werden entfernt - bis der Ton - allmählich immer freier werdend - dem eines stattlichen Flügels gleicht. Und es offenbart sich noch mehr, was unter den gedämpften Saitenklängen schon zu erahnen war: Die Fingerfertigkeit des Tastenmeisters scheint schier grenzenlos.

Läufe mit vielen synkopischen Elementen - immer wieder zu kurzen Themen verarbeitet. Tempolimit scheint es ebenfalls keines zu geben: Mit atemberaubender Geschwindigkeit perlen Läufe und Akkordreihen über die Klaviatur. Mal ins fortissimo anschwellend. Dann plötzlich der Wechsel zu fast getragenem Jazz, - Klänge, die ins Ohr gehen aber bald wieder entthematisiert werden. Gegen Ende das eher gleichmäßige Anschlagen einzelner kurzer Melodien, die sich in spannungsvollen Tastengewittern entladen.

Eine nicht ganz leichte Kost in der Aula der Buchinger Klinik. Die Resonanz war so positiv, daß der Künstler statt einer Zugabe gerne die interessierten Fragen aus dem Publikum beantwortete. Eine derartige Begegnung mit den Klängen eines Klaviers gehört sicher nicht zu unseren alltäglichen Kulturevents.

CHRISTIANE PIEPER, Südkurier


 

In außergewöhnliche Klangwelten entführt

SCHÖNAU. Elmar H. Guantes aus Innsbruck (Kontrabaß) und der Schönauer Pianist/Baßklarinettist Hubert Bergmann gaben eine Improvisations-Performance im Musiksaal des Schönauer Gymnasiums. Im Vorfeld ihrer Darbietung hatten die beiden Musiker in den oberen Gymnasialklassen ein vom Oberschulamt Freiburg gefördertes Projekt, das lehrplanbezogene Themen aus dem Bereich „Neue Musik" beinhaltete.

Bergmann, der bereits vor einem Jahr einen Improvisations-Workshop inklusive Konzert veranstaltet hatte, versuchte diesmal, bei den Schülern Verständnis für den Zusammenhang zwischen musikalischer Wahrnehmung und der Erkennung von Formen und Strukturen zu schaffen. Ausgewählte Eigenkompositionen für elektroakustisches Instrumentarium (Sequenzprogramm) provozierten lebhafte Diskussionen über Computermusik, während Guantes auf seiner über 200 Jahre alten Baßgeige alte und neue Spieltechniken innerhalb seiner Kompositionen veranschaulichte.

Gerade das Zeitalter der CompactDisc, einer beliebig reproduzierbaren Musikkonserve mit all ihren Vor- und Nachteilen, darf nicht über die Notwendigkeit des Hörens von Live Musik hinwegtäuschen, sondern allein wegen der nur hier möglichen Interaktion zwischen Musiker und Publikum („feedback"). Dies wurde gleich zu Beginn der Performance deutlich, als das Duo einen Spielpro zeß für Baßklarinette, Baß und jede Menge teils humoristischer aumutender Körperaktionen organisierte, oder als der Pianist später aus seinem Tasteninstrument eine reine
Saitenmusik hervorzauberte. Uberraschend auch der an ein japanisches Gamelanorchester mahnende Flügelklang, der durch Anbringungvon Radierqummis und ähnlichem erreicht wurde und, in Verbindung mit ostinat repetierten Figuren und Bergmanns erstaunlich sicherem Gespür für Polychythmik, bald in außereuropäische Klangwelten entführte.

Guantes experimentierte teilweise mit Obertonstrukturen und schuf auf diese Weise eine meditative Stimmung, in die hinein er Melodien spielte, die den Eindruck von Buckelwal-Gesängen aufdrängten. Im Laufe des Abends spannten die beiden Künstler, die während langjähriger Zusammenarbeit eine gemeinsame musikalische Sprache schufen, einen intensiven Bogen über 70 Minuten hinweg, der das gesamte energetische Spektrum von nuancenreicher Zartheit über mystische Bilder bis hin zu geballt-aggressiven Klangfeldern auslotete und die Aufmerksamkeit der knapp 30 Zuhörer bis zum Ausklingen des letzten Tones nicht mehr losließ. Ein einmaliges Klangereignis in der Schwarzwaldstadt.

CHRISTOPH HÄUSELE


Traum - Tänzer

Münchner Merkur

Versuche gab es hierzulande schon diverse, sich den japanischen Butoh Tanz anzuverwandel. Gelungen ist es jedoch jetzt zum ersten Mal dem Münchner Stefan Maria Marb: "Hong 32" in der Panzerhalle der ehemaligen Münchner Funkkaserne (DomagstraBe 33) war eine poetisch-tänzerische Meditation aus westöstlichem Geist - auf die sich Komponist Hubert Bergmann an seinem verfremdeten Flügel mit großer Sensibilität eingestellt hat. Ungewöhnlich langanhaltender Applaus als Anerkennung für diese Leistung.



Über die Zusammenarbeit mit dem japanischen Butoh Tänzer Mitsutaka Ishii 

............Ein Glücksfall der seltenen Art ist die congeniale Zusammenarbeit mit dem Musiker Hubert Bergmann. Hier haben sich zwei Künstler zwar nicht gesucht aber glücklicherweise trotzdem gefunden, wie sie besser nicht harmonieren könnten.

Es läßt sich nicht feststellen, wer von den beiden den anderen erfühlen und erahnen muß, es ist auch völlig gleichgültig. Wer Ishlis Performance zu würdigen versucht, kommt nicht um Bergmann herum.

Sie stellen beide die Seiten einer Münze dar.

Bad Dürheimer Anzeiger

 

 


..............Mit viel Virtuosität Dynamik und einer Fülle von musikalischen Ideen kam ein Prozeß in Gang, in dem die Hörer mit der Musik zu sich selbst kommen konnten.

Mit frei improvisierter Musik hat der Zuhörer die Chance, sich flexibel und offen für jede Veränderung zu verhalten - fern von Regeln und konzeptionellen Abläufen.

Michael B. Möbius / Badische Zeitung


 



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